Kanaren

 Die Kanaren sind eine politisch zu Spanien, geographisch zu Afrika gehörende Inselgruppe, etwa 100 bis 500 Kilometer vor der Küste Afrikas.

 

 

Die Kanaren sind auf gleicher Breite mit der Sahara, Kuwait und Florida. Es gilt, im Gegensatz zum spanischen Festland, die westeuropäische Zeit.

 

 

Zu den Kanaren gehören sieben Inseln: Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro.

 

 

Der höchste Berg der ist der 3718 Meter hohe Pico del Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.

 

 

Die Hotspot-Wanderung wird als die schlüssigste Erklärung für die Entstehung der Kanarischen Inselkette angesehen.

 

 

Die vulkanischen Aktivitäten halten mit Ausbrüchen im 18. Jahrhundert auf Lanzarote und dem letzten Ausbruch auf La Palma 1971 bis heute an.

 

 

Dieser Vulkankrater ist ein seltenes Beispiel des Hydrovulkanismus, der meistens an der Küste vorkommt.



 

In den Küstenregionen liegen die Temperaturen zu jeder Jahreszeit ganztags von 17 - 25 °C. So erhielten die Kanaren den Namen "Inseln des ewigen Frühlings."

 

 

Auf den Kanaren gibt es rund 2000 Pflanzenarten, von denen 514 kanarische Endemiten sind, wovon wiederum 57% nur auf einer der Inseln vorkommen.

 

 

Die Tierwelt wird auf den Kanaren hauptsächlich von Reptilien und
Vögeln bestimmt.

 

 

Insgesamt gibt es 146 Naturschutzgebiete, die sich auf 301.335 Hektar ausdehnen.

 

 

Die Küche der Kanaren entspricht der spanischen Küche mit afrikanischen und lateinamerikanischen Einflüssen.

 

 

Die Bevölkerung ist im vergangenen Jahrhundert stetig angestiegen. Im Jahr 2006 wurde die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke überschritten.

 

 

Über 90 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholischer Konfession.

 

 

Die offizielle Landessprache auf den Kanarischen Inseln ist Spanisch. Der kanarische Dialekt des Spanischen ist vergleichbar mit dem, wie in Kuba.

 

 

Die Ureinwohner der Kanaren sind eingewanderte oder dorthin verschleppte Ureinwohner aus Nordafrika und von den dort siedelndem Volk der Berber.

 

 

Die Geschichte beginnt mit der Eroberung durch Jean de Béthencourt im 15. Jhd.  Béthencourt wurde vom kastilischen König in christlicher Mission und auch aus wirtschaftlichem Interesse, auf die Kanaren geschickt.

 

 

Im 19. Jahrhundert schlossen die Inseln einen Kompensationshandel mit Frankreich und England ab, bei dem sie vor allem den roten Cochenille-Farbstoff exportierten. 1852 wurde der Archipel zur Freihandelszone erklärt.

 

 

Personen, auch EU-Ausländer, die auf den Kanaren mit Erstwohnsitz gemeldet sind, erhalten Vergünstigungen auf interinsuläre Flüge und Fähren sowie für Flüge auf das spanische Festland und die Balearen.

 

 

Es werden Bananen, Tomaten, Gurken, Schnittblumen, Kartoffeln und Wein angebaut. Aber auch Südfrüchte wie Clementinen, Zitronen, Papaya und Mango.

 

 

Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Im Jahr 2007 wurden rund 14,2 Mrd. Euro, also 31,09 % des BIP in der Tourismusbranche mit gut zehn Millionen Touristen umgesetzt. 2014 ca. 12 Millionen Touristen.

 

 

Die Arbeitslosenquote lag im Oktober 2014 bei 33,36 %, womit sie sich seit 2007 verdreifacht hatte. Die Jugendarbeitslosigkeit ist auf den Kanaren die höchste in Europa. Sie lag 2013 bei den 16- bis 24-jährigen bei rund 70 %.

 

 

Die Kanaren sind rund zwei Flugstunden von der iberischen Halbinsel und etwa vier Flugstunden von Mitteleuropa entfernt.

 

 

Doku Youtube - 42 Minuten

 

 

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